Gesamtausbau für Ostholstein

Gesamtausbau für Ostholstein

Ostholstein – Im September konnte durch den BIA (Breitbandnetzinfrastrukturausschuss) ein positiver Ausbauentscheid für alle unterversorgten Gebiete der 29 am Projekt „GO! Glasfaserausbau Ostholstein“ beteiligten Gemeinden getroffen werden. Dadurch konnte nun der Zuschnitt des Gesamtnetzes festgelegt werden. In den nächsten Schritten wird nun die Feinplanung und die Ausschreibungen für die restlichen Gebiete angegangen.
Währenddessen finden in elf der 29 Gemeinden bereits Tiefbauarbeiten statt oder sind teilweise schon abgeschlossen. Über 200 km Trasse wurde bisher verlegt, knapp 4.000 Hausanschlüsse gebaut und in den ersten Gemeinden mit der Glasfasermontage begonnen.

32 Gedanken zu „Gesamtausbau für Ostholstein

      1. Bis wann gilt ein Gebiet als unterversorgt?

        Ich interpretiere das so, dass wenn man das „Pech“ hat, dass an der eigenen Adresse beispielsweise DSL mit 100 MBit oder gar 250 MBit zur Verfügung stehen, KEIN Glasfaserausbau erfolgen wird?!

        1. Hallo Techauer,
          der Zweckverband in Ostholstein hat den öffentlichen Auftrag, in unterversorgten Teilen der jeweiligen Gemeinden ein Glasfasernetz zu bauen. Die unterversorgten Gemeindeteile, die sogenannten weißen Flecken, verfügen über eine Bandbreite von weniger als 30 Mbit/s. Gemeindeteile, in denen eine höhere Bandbreite verfügbar ist, dürfen nicht vom Zweckverband ausgebaut werden, denn zur Finanzierung des Glasfasernetzes erhält der Zweckverband Zuschüsse vom Bund. Diese Infrastrukturzuschüsse dürfen jedoch nur für infrastrukturschwache Gebiete mit einer Bandbreitenverfügbarkeit <30 Mbit/s verwendet werden. Etwas ausführlicher finden Sie dies noch einmal in unseren Glasfaser-FAQ auf http://www.tng.de/ostholstein.
          Wir werden jedoch in diesen als gut versorgt eingestuften Gebieten prüfen, ob ein eigenes Glasfasernetz errichtet und betrieben werden kann, wenn der Gesamtausbau in den jeweiligen Gemeinden erfolgt ist und die Quote in diesen Gemeindeteilen dies zulässt.
          Viele Grüße,
          Ihr TNG-Team

          1. Die Dörfer rund um Malente haben weniger!
            Bei uns in Malkwitz gerade, wenn es gut läuft 2 MBit sonst gerade mal 1,5 und trotzdem wird hier vorerst nicht ausgebaut, weil es heißt wir seien gut versorgt!
            Nicht mal eine LTE -Alternative lässt sich hier realisieren. Man fühlt sich durch die Vermarktungsversprech- ungen getäuscht und allein gelassen. In der Nachbargemeinde Plön klappt der Ausbau deutlich schneller!

          2. Guten Tag nach Malkwitz,

            wir verstehen Ihren Unmut, gerade wenn Sie derzeit in Ihren Augen nicht ausreichend versorgt sind.
            Die Versorgung von Malkwitz wurde in einem Markterkundungsverfahren des ZVO im Rahmen der Ausschreibung des Gesamtprojektes festgestellt.

            Auf den Informationsveranstaltungen zu Beginn der Vermarktungen wurde seitens der TNG und des ZVO auf die schwarzen Flecken sowie einen möglichen Ausbau durch die TNG hingewiesen. Es gab keine Aussagen dazu, dass schwarze Flecken durch den ZVO ausgebaut werden und dieses Netz den Bürgern gehört.
            Im Rahmen der Vermarktung wurde immer darauf hingewiesen, dass auch alle Bürgerinnen und Bürger aus den schwarzen Flecken Verträge einreichen können, damit wir von der TNG das Interesse an Glasfaser trotz ausreichender Versorgung prüfen können, damit ggf. ein privatwirtschaftlicher Ausbau ermöglicht werden kann und Sie nicht die unterversorgten Gebiete von Morgen sind. In Malkwitz ist dieses der Fall. Die TNG wird Malkwitz privatwirtschaftlich ausbauen, sodass Sie das schnelle Glasfasernetz auch in Ihrer Dorfschaft erreichen wird. Hierbei bitten wir jedoch um Verständnis, dass das Solidarprojekt Vorrang hat.
            Wir hoffen, dass Sie das verstehen und sich auf eine flotte Zukunft mit Glasfaser freuen, damit die von Ihnen genannten 2 MBit/s schon bald der Vergangenheit angehören.

            Viele Grüße aus Kiel
            Ihre TNG Stadtnetz GmbH

  1. Hallo, ich wohne in Altenkrempe. Seit April 2019 sehe ich jeden Tag auf Leerrohr in meinem Haus. Wann gibt es endlich den Anschluss? Erst hieß es ja Ende Sommer 2018, dann Sommer 2019, dann Ende 2019. In Ihrem Infosystem zu meinem Anschluss
    steht seit Monaten demnächst startet die nächste Stufe. Wann ist bei Ihnen denn nun demnächst?
    Anscheinend gab es die Auszahlung der Fördergelder schon. Anders kann ich mir diese lahme Aktion nicht erklären…

    1. Hallo nach Altenkrempe,
      voraussichtlich werden Ende des Jahres die ersten Anschlüsse in Ostholstein online gehen und im neuen Jahr dann viele folgen, sobald die letzten Lücken im Verbindungsnetz geschlossen sind.
      Die Errichtung einer komplett neuen Infrastruktur ist ein langwieriger Prozess und wir verstehen, dass Sie alle dringend auf das Glasfasernetz warten. Seien Sie versichert, dass wir als künftiger Pächter und Netzbetreiber Ihr Interesse teilen. Und auch die Fördermittelgeber teilen es, denn der ZVO und seine Mitgliedsgemeinden als Netzeigentümer werden die Gesamtsumme der Fördergelder erst nach Abgabe der kompletten Dokumentation über das gebaute Netz erhalten.
      Viele Grüße,
      Ihr TNG-Team

      1. Die letzten Lücken im Netz zu schliessen scheint ja gerade die entscheidende Schwachstelle zu sein. Ich fände es auch nur durchaus fair, uns mit konkreten Informationen zu versorgen. Was nützen uns einige Schaltungen in Ostholstein, wenn aber doch genau unser Bereich nicht ans Netz geht. Gehen Sie endlich offen und ehrlich mit uns um und liefern Sie echte Information statt Floskeln. Damit könnte man umgehen.
        Danke!

        1. Guten Tag,
          wir verstehen Ihren Unmut und möchten Ihnen gerne detaillierte Informationen zu Ihrem eigenen Glasfaser-Hausanschluss liefern. Aus diesem Grund arbeiten wir mit Hochdruck an einem Glasfaser-Informationssystem, über das Sie mit personalisierten Zugangsdaten jederzeit online Neuigkeiten zu Ihrem Anschluss einholen können. Das Informationssystem wird bereits von einigen Kunden genutzt und wir bereiten derzeit alles Nötige vor, um diesen Service auch bald in weiteren Regionen anbieten zu können.

          Viele Grüße
          Ihr TNG-Team

    1. Hallo Stefan,
      bei der Errichtung eines komplett neuen Versorgungsnetzes ist immer das Gesamtnetz zu betrachten. Es wird in der Regel immer erst der Tiefbau innerorts fertiggestellt, darauf folgt der Tiefbau außerorts, um die Inselnetze miteinander zu verbinden und erst wenn durchgehende Leerrohrstrecken von Hausanschluss bis zu einem Hauptverteilerpunkt (POP) fertiggestellt sind, kann die Glasfaser eingeblasen werden. Einen genauen Termin haben wir für Gleschendorf im Moment leider noch nicht, geben es aber bekannt, sobald wir Zeitpläne erhalten.
      Viele Grüße,
      Ihr TNG-Team

  2. Moin, moin, ich möchte mal für TNG /ZVO eine Lanze brechen…
    Es ist verständlich das man ungeduldig wird, wenn „das Leerrohr“ schon da ist…. Aber einem Hausbau fange ich doch auch nicht mit dem Schornstein an.. Ich warte auch sehnsüchtig, aber vom Commodore C64 mit Datasette/ Apple II plus zu Heute hat auch nicht jemand nur den „Lichtschalter“ umgeschaltet..

    1. Hallo Achim, Deine Vergleiche verstehe ich nicht.
      Die Glasfasertechnik muss doch nicht neu erfunden werden? Es muss „nur“ ein Kabel verlegt werden. Da ist es mir auch egal, wer da die ganze Zeit pennt. Ich habe im November 2017 eine Auftragsbestätigung der TNG erhalten. Zwei Jahre später habe ich noch immer keinen Anschluss. Das es auch schneller gehen kann, sieht man ja eindrucksvoll in Neustadt.

      1. Hallo,
        nein, die Technik an sich muss nicht neu erfunden werden. Es ist jedoch eine komplett neue Infrastruktur, die in großen Teilen der 29 Projektgemeinden entsteht. Um ihren Bürgern diese Infrastruktur überhaupt zukünftig bieten zu können, haben sich diese Gemeinden zusammengeschlossen und den Auftrag an den Zweckverband vergeben, da allein Kosten, Planung und Koordination schwer zu stemmen wären. So sprechen wir insgesamt von einem großen Gesamtnetzbereich (dem größten Glasfaser-Projekt in Schleswig-Holstein) und auch auf einzelne Gemeinden bezogen von großen Flächen im Vergleich zu städtischem Umfeld, welches mit einem anhand der eingereichten Vorverträge geplanten Netz komplett neu erschlossen wird.
        Hinzu kommt, dass ein bundesgeförderter Ausbau in diesen als unterversorgt eingestuften Gebieten deutlich mehr Auflagen unterworfen ist als der von Ihnen angesprochene privatwirtschaftliche Ausbau in Neustadt (u.a. bei Ausschreibungs- und Vergabeprozessen).
        Viele Grüße,
        Ihr TNG-Team

    2. Deiner Meinung schließe ich mich voll und ganz an! Was für viele vielleicht nicht klar ist, es wird ein komplett neues Netz aufgebaut, also von null auf. Da gibt es nicht schon irgendwas, was einfach erweitert wird, nein es wird ein komplett neues Netzsystem gelegt und zwar von Grund auf, wie als wenn noch gar keine Internet Leitung existieren würde.. Damals ging das doch auch nicht von heute auf morgen als die ersten Kupferleitungen gelegt wurden. Diese ständigen Negativ-Kommentare, die immer wieder auftreten, sind also total daneben und vor allem unangebracht. Im Gegenteil, man sollte eher lobende Kommentare schreiben. Klar es hat etwas gedauert, bis die Sache ins Rollen gekommen ist, da spielen aber sehr viele Faktoren eine Rolle, unter anderen auch mal wieder die Regelung des Deutschen Staates… Und natürlich der komplette neu Aufbau. Aber nun geht es ja recht „flott“ voran, die Bauarbeiter arbeiten bei uns zB. im Akkord-Tempo, sowie in den Nachbardörfern auch. Wir haben zwar inzwischen schon unser Leerrohr im Haus, aber warten trotzdem mit Geduld auf das Schnelle Netz, auch wenn jeder von uns so schnell wie möglich mit Highspeed surfen möchte. Vielleicht sollte der ein oder andere sich das hier mal durch den Kopf gehen lassen und einfach mal abwarten ohne ständig zu „meckern“. Andere Landgebiete in Deutschland werden wahrscheinlich nie eine Glasfaserleitung bekommen, jedenfalls nicht innerhalb der nächsten 10 Jahre.
      Fazit also, Gute Arbeit an TNG und allen anderen Unternehmen die dabei unterstützen, und ein ganz großes Lob an die Bauarbeiter die 6 Tage die Woche von morgens bis teilweise spät in den Abend für uns den Glasfaserzugang ermöglichen!

  3. Hallo Leute….bleibt ruhig und sachlich…
    wenn die Dörfer außerhalb miteinander verbunden sind werden die Glasfaserkabel eingeblasen….durch meckern geht es auch nicht schneller….schauen wir, wie es im neuen Jahr weitergeht….wünsche allen eine gute Weihnachtszeit!!!

  4. Heute ein Flyer von der Telekom im Briefkasten (in Klingberg) der ab Januar 2020 superschnelles Internet mit bis zu 100 MBit/s verspricht.
    Was nun? Telekom-Vertrag aufwerten oder auf Glasfaser warten?

    1. Hallo Thomas,
      bitte achten Sie bei diesen Angeboten unbedingt auf die richtige Definition: wenn es sich um VDSL, Vectoring und Supervectoring handelt, ist es kein Glasfaser sondern noch immer die störungsanfälligere und in der Leistung begrenzte Kupferleitung. Selbst wenn bei diesen Tarifen Glasfaser bis zum Kabelverzweiger an der Straße geht, so reicht sie nicht wie bei Ihrem über das Solidarprojekt „GO! Glasfaserausbau Ostholstein“ gebuchten Glasfaseranschluss bis ins Haus und bietet damit nicht die gleiche Sicherheit auch in der Zukunft ausreichend versorgt zu sein. Darüberhinaus wird das durch das Solidarprojekt entstehende Glasfasernetz den Gemeinden gehören und nicht nur für Ihr eigenes Haus eine Aufwertung sondern die ganze Region ein wichtiger Standortfaktor sein.
      Für Klingberg ist laut dem aktuellen Bauzeitenplan der Firma Aytac die Fertigstellung des Tiefbaus bis Ende März geplant. Die Glasfasermontage erfolgt im Anschluss. Zur Überbrückung wäre zu prüfen, ob an Ihrem Standort unser Übergangstarif „Telefon + Internet 16 Übergang“ eine Option ist. Dazu könnten Sie uns eine Email an info@tng.de schreiben, so dass die Kollegen in der Kundenbetreuung dies prüfen können.
      Viele Grüße und einen guten Start in die Woche,
      Ihr TNG-Team

    2. Moin Thomas,
      ich würde auf den richtigen Glasfaseranschluß von TNG (b.z.w. ZVO) warten, da Du hier die Glasfaserleitung bis ins Haus bekommst und besser also Glasfaser ins Haus geht nicht, die Telekom würde sich doch kein Stück bewegen, wenn es das kommunale Breitbandprojekt nicht geben würde.

      Achja, die letzten Meter der Telekom sind zu 99% immer Kupfer.

      Hier noch ein paar infos vom ZVO
      https://www.zvo.com/glasfaserausbau-ostholstein

      Gruß Sven
      (Schürsdorf)

  5. Im Sept. wurde der Gesamtausbau beschlossen wie hier zu lesen „Ostholstein – Im September konnte durch den BIA ein positiver Ausbauentscheid …“. Dennoch habe ich immer noch keine Auftragsbestätigung oder andere Nachrichten zum Ausbau im Aktionsgebiet Ratekau erhalten. Es wäre wirklich schön wenn wenigstens Vertraglich bekannt wäre ob unser Anschluss kommt.

  6. Wird auf der Insel Fehmarn auch der lt. TNG sogenannte „Schwarze Fleck“ im Wohngebiet des Therapeutikum (Wurth-Ruhm/Kiebitzweg) mit verkabelt und wie ist der Zeithorizont?

    1. Hallo Magnus,
      es gibt leider für diesen schwarzen Fleck noch keine abschließende Entscheidung. Generell gilt jedoch, dass die heute als gut versorgt geltenden Bereiche nicht über das bundesgeförderte Projekt sondern nur im Anschluss daran privatwirtschaftlich ausgebaut werden können. Sobald es hier Entscheidungen gibt, informieren wir Sie.
      Viele Grüße,
      Ihr TNG-Team

  7. Lieber den Spatz in der Hand als die Schwalbe auf dem Dach…
    Seit neustem wird auch der Rest von Gleschendorf mit Telekom VDSL versorgt und ich habe 100Mbit gebucht. Ach wie ist das hübsch schnell… Mal sehen wann TNG denn dann so weit ist. Nächstes Jahr?

    1. Guten Tag,

      wir freuen uns für Sie, dass Sie mit VDSL eine derzeit noch ausreichende Bandbreite erhalten und hoffen, dass Sie somit schon einmal komfortabler als zuvor surfen bis das leistungsstärkere und weniger störungsanfälligere Glasfasernetz zur Verfügung steht. Wir gehen derzeit davon aus, dass Scharbeutz in 2020 fertig wird.

      Viele Grüße,
      Ihr TNG-Team

  8. Hallo, für Schashagen wurde gesagt das es ende 2019 angeschlossen sein soll. Man erfährt leider keine Neuigkeiten! Man hat das Gefühl das man im Stich gelassen wird.

    1. Hallo Reiner,
      in Schashagen fehlen leider noch die Verbindungsstrecken außerhalb der Ortschaften, die für einen durchgängigen Leerrohrverbund nötig sind. Einen belastbaren Zeitplan haben wir hier leider noch nicht.
      Viele Grüße,
      Ihr TNG-Team

  9. Moin TNG-Team,
    da ja nun doch alle Gemeinden mit Glasfaser versorgt werden sollen, würde mich interessieren wie lange es noch dauert bis der Trassenplan für die Gemeinde Ratekau (Pansdorf) bekannt gegeben wird.

    Mit freundlichem Gruß Sven

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